Die Kölner Umweltzone

Die europäische Gesetzgebung (Rahmenrichtlinie zur Luftqualitätsüberwachung 96/62/EG) schreibt bei Überschreitung gewisser Grenzwerte an Luftschadstoffgehalten die Erstellung von Luftreinhalteplänen (LRP) vor.

An verschiedenen Messstellen in Köln wurden Überschreitungen der geltenden Grenzwerte von Stickstoffdioxid (NO2) ermittelt. Der daraufhin erstellte LRP der Bezirksregierung Köln sieht als eine der Maßnahmen die Errichtung einer Umweltzone ab 01.01.2008 in Köln vor, da als Hauptverursacher der Bereich Verkehr ausgemacht wurde.

Die Umweltzone erstreckt sich über ein Gebiet von 16 Quadratkilometern. Linksrheinisch ist das Gebiet vom Rheinufer bis zum Eisenbahnring eingeschlossen, rechtsrheinisch Teile von Deutz und Mülheim.

Innerhalb dieses Gebietes dürfen Fahrzeuge nur noch mit einer Plakette einfahren. Die Plaketten gibt es in den Farben rot, gelb und grün und richten sich nach dem Abgasverhalten des jeweiligen Fahrzeuges gemäß der EURO-Abgasnormen.

In der ersten Stufe bis Anfang 2009 dürfen alle Fahrzeuge, die eine dieser Plaketten erhalten haben einfahren. Nur Fahrzeugen ohne Plakette ist die Einfahrt in die Umweltzone verboten. Sollte die Maßnahme nicht zum gewünschten Ergebnis führen, könnte das Einfahrverbot ab 2009 auch auf rote Plaketten ausgedehnt werden.

Informationen über die genauen Regelungen der Umweltzone sowie über Nachrüstmöglichkeiten finden Sie in der Linksammlung auf dieser Internetseite.

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