Segway

Der Segway Personal Transporter ist ein zweirädriger, elektrisch angetriebener Stehroller, der eine Person befördern kann. Das Gerät ist nicht größer als ein durchschnittlicher Erwachsener und wird durch Körperverlagerung gesteuert.

 Ökologie und Ökonomie

Die Energieversorgung erfolgt über Akkus: entweder Nickel-Cadmium-Akkus oder Lithium-Ionen-Akkus. Die letztgenannten sind zwar kostspielig, ermöglichen jedoch eine Reichweite von bis zu 40 km. Mit dem Stehroller ist eine maximale Geschwindigkeit von 20 km/h erreichbar. Er wiegt ca. 47 kg und liegt in der Anschaffung um die 6.000 bis 7.000 Euro.

Für 40 km benötigt der Segway 1 kWh. Nimmt man einen Benzinpreis von 1,30 Euro und einen Verbrauch von 8l pro 100 km an, so ergibt sich für eine Strecke von 40 km ein Preis von 4,16 Euro. Demgegenüber steht ein Kilowattstundenpreis von ca. 0,20 Euro. Auf den Kilometer bezogen ergibt dies einen Preisvorteil von rund 10 Cent. Beim Segway stehen jedoch noch nicht alle Betriebskosten (Versicherung, Wartung, Steuern, Werteverlust) fest. Würde man diese mit einrechnen und mit denen eines Automobils vergleichen, ergäbe sich ein anderes Bild.

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Ökologisch gesehen hat der Segway deutliche Vorteile, denn beim Fahren entstehen keinerlei Schadstoffe - weder Treibhausgase noch lokale Luftschadstoffe. Einzig die Emissionen, die bei der Stromproduktion entstehen, damit der Segway aufgeladen werden kann, sind zurechenbar. Setzte man den bundesweiten Durchschnittswert von 616 g CO2 pro kWh an, ergeben sich Emissionen von 15,4 g CO2 pro gefahrenem Kilometer mit dem Segway. Ein Auto verursacht durchschnittlich 219 g CO2/km. Zudem fährt der Segway vollkommen geräuschlos.

Segways und das Verkehrsrecht

Segways werden in Bedford, USA, hergestellt. Nach der Markteinführung in den USA wurden mittlerweile z.B. in Frankreich, Griechenland, Italien und Österreich die gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Nutzung im öffentlichen Raum geschaffen. In Deutschland läuft derzeit das Zulassungsverfahren. Es bestehen in einigen Bundesländern bereits Genehmigungen, die sich jedoch teilweise von einander unterscheiden, z.B. bezogen auf Altersgrenze, benötigten Führerschein, Helmpflicht und Fahren auf Straßen.

Seit Juli 2007 darf der Segway auch in Nordrhein-Westfalen auf Fahrrad- und Fußgängerwegen gefahren werden. Voraussetzung, um einen Segway nutzen zu dürfen, ist eine Ausnahmegenehmigung, die bis zum 31. Dezember 2008 gültig ist. Eine spezielle Versicherung bietet derzeit nur die DEVK an, die den Segway als Mofa einstuft. Seitens des TÜV NRW wurde das Gerät als sicher eingestuft. Seit Oktober 2007 werden in Köln Stadtführung mit dem Segway angeboten.

Umfangreiche Informationen zum segway fahren in Köln bietet der Ratgeber

Segway Touren in Köln 

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