Umweltaspekte beim Car-Sharing

Durch die Tatsache, dass beim Car-Sharing ein Auto vielen Benutzern zur Verfügung steht, müssen sich diese keine eigenes Fahrzeug mehr kaufen. Dadurch verringert sich die Menge der produzierten und zu entsorgenden Autos. Die gesamten Umweltauswirkungen der Produktion und der Entsorgung dieser Autos entfällt somit. Im Bundesdurchschnitt fallen auf ein Car-Sharing Fahrzeug etwa 18 Teilnehmer. Von diesen melden etwa 4-8 Teilnehmer ihr eigenes Fahrzeug ab bzw. schaffen sich erst gar keins an.

Weniger gefahrene Kilometer

Des Weiteren werden weniger Kilometer gefahren. Durch den Besitz eines eigenen Fahrzeugs vor der Haustüre ist man leicht geneigt, auch für Fahrten, für die es eigentlich nicht nötig gewesen wäre, trotzdem das Auto zu nehmen. Teilnehmer von Car-Sharing hingegen greifen häufiger auf Bus & Bahn, Fahrrad oder auch auf die eigenen Füße zurück.

Laut einer Untersuchung des Instituts für Verkehrswissenschaft der Uni Köln aus dem Jahre 1995 reduziert sich die monatliche Fahrleistung um 40%. Über die Hälfte dieser Reduzierung verlagert sich auf die Verkehrsmittel Bus, Bahn und Taxi. Der Rest auf Fahrrad und das zu-Fuß-gehen.

In einer aktuellen Schweizer Studie wurden Car Sharing-Nutzer befragt, wie sie ihre letzten drei Fahrten zurückgelegt hätten, gäbe es kein Car-Sharing. In einer Hochrechnung kam die Studie zum Schluss, dass jeder aktive Car Sharing Nutzer, im Vergleich zu einer Situation ohne Car Sharing, 290 kg CO2 pro Jahr einspart. 

nach oben zurück

Weniger Emissionen

Die Autos auf deutschen Straßen sind im Durchschnitt 8 Jahre alt. Das Durchschnittsalter des Bestands an Car Sharing Fahrzeuge beläuft sich hingegen nur auf 4 Jahre. Dies bedeutet, dass Car Sharing Fahrzeuge für gewöhnlich mit moderner Technik ausgestattet sind und somit effizienter und mt weniger Schadstoff- und CO2-Emissionen fahren.

Weitere Informationen:


Dienstleistersuche:


Regeln für logische Suchausdrücke