DB Call-a-Bike

Neben den Städten Berlin, Frankfurt (Main), Stuttgart, München und Karlsruhe ist Call-a-Bike auch in Köln mit ca. 850 Fahrrädern verfügbar.

Funktionsweise

Im Unterschied zum herkömmlichen Fahrradverleih muss das Fahrrad nach Ende der Nutzungszeit nicht zum Ausleihpunkt zurückgebracht werden. Es kann innerhalb des sog. Kernbereiches an jedem beliebigen Ort abgestellt und abgemeldet werden. Während der Wintermonate stehen die Räder nur eingeschränkt zur Verfügung. Das Ausleihen geschieht durch einen Anruf bei der Servicenummer. Dort wird ein 4-stelliger Code bekannt gegeben, um das Schloss entriegeln zu können. Nach Ende der Fahrzeit ist die Servicenummer, der Standort des Fahrrads sowie ein Code, welcher beim Verriegeln des Schlosses angezeigt wird, telefonisch mitzuteilen.

Call-a-Bike in Köln

Kölns linksrheinischer Kernbereich besteht aus dem Stadtgebiet innerhalb des Gürtels. Rechtsrheinisch erstreckt sich der Bereich auf den Stadtteil Deutz bis hin zur Messe.

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Laut einem Bericht des Stadt-Anzeigers nutzten 2007 ca. 10.500 Menschen den Call-a-Bike Service der DB in Köln und legten dabei rund 100.000 Fahrten zurück. 2006 lag die Zahl der Nutzer noch bei 8.200. Bundesweit stieg die Zahl von 45.000 auf 68.000 im selben Zeitraum.

Die Telekomniederlassung in der Inneren Kanalstraße nutzt seit Anfang 2008 teilweise Call-a-Bike Fahrräder für den Außendiensteinsatz von Technikern. Hierbei werden diese Fahrräder zu speziellen Konditionen dauerhaft an die Telekom vermietet. Die Wartung und Reparatur wird von Call-a-Bike übernommen. 

Kosten

Die Leihgebühr beträgt 8 Cent pro Minute. Somit macht der Preis pro Stunde, verglichen mit anderen Fahrrad-Verleihunternehmen, fast das Doppelte aus. Das Call-a-Bike System eignet sich primär für Einzelfahrten, die innerhalb des Kernbereiches enden. Aufgrund des relativ großzügig gestalteten Gepäckträgers mit Spanngummi können hierbei auch Lasten transportiert werden. Pendler müssten während der Arbeitszeit über angemeldet sein, oder das Fahrrad abmelden, wobei nicht sichergestellt werden kann, dass das Fahrrad nicht zwischenzeitlich von einem anderen Nutzer verwendet und an einem anderen Ort abgestellt wird.

Für 24 Stunden wird ein Betrag von 12 Euro fällig. Besitzer einer Bahn-Card zahlen 9 Euro. Alternativ kann man einen Wochentarif in Anspruch nehmen. Dieser kostet 60 Euro, für BahnCard Inhaber entsprechend billiger. Pro Anruf aus dem Festnetz zur Servicenummer werden 6,2 Cent/Minute berechnet. Ein nach der Benutzung falsch abgestelltes Fahrrad kann Strafgebühren bis zu 25 Euro nach sich ziehen.

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