Brennstoffzelle

Die Brennstoffzelle wandelt die chemische Energie eines Brennstoffs in Elektrizität um.

Technisch gesehen kann eine Reihe von Brennstoffen verwendet werden: Erdgas, Ethanol, Methanol, Wasserstoff, Benzin oder Strom. Jeder dieser Brennstoffe führt zu unterschiedlichen Kosten und zu einer unterschiedlichen Umweltwirkung. Wobei die höchsten ökologischen und ökonomischen Vorteile von der Kombination Brennstoffzelle und Wasserstoff erwartet werden. Hierbei kommt es dann wieder darauf an, wie der Wasserstoff produziert wird.

In einer Wasserstoff-Brennstoffzelle wird das Prinzip der Elektrolyse (Zerlegung von Wasser in die beiden gasförmigen Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff) umgekehrt, d.h. Wasserstoff und Sauerstoff verbinden sich in einem kontrollierten elektrochemischen Prozess ("kalte" Verbrennung) zu Wasser. Aus dieser Verbindung können Strom und Wärme gewonnen werden. Hierbei wird derzeit ein Wirkungsgrad von 40% erreicht. Die eigentliche Zelle besteht aus drei Schichten: Anode und Kathode, fungieren als Katalysator und umschließen eine mittlere Schicht, den Elektrolyten.

Brennstoffzellen werden bereits in Notebooks und anderen elektronischen Geräten eingesetzt. Im Verkehrsbereich ist deren Einsatz in U-Booten und Raumschiffen gang und gäbe. Die Einsatzmöglichkeiten von Brennstoffzellen als PKW- und Busantrieb werden bereits von verschiedenen Herstellern (DaimlerChrysler, MAN, Irisbus, Proton Motor...) getestet. In Berlin, Hamburg und Stuttgart werden Brennstoffzellenbusse eingesetzt, das Verkehrsministerium betreibt einige Fahrzeuge seiner Flotte mit Brennstoffzellen. Die derzeitigen Probleme liegen vor allem in den hohen Kosten. Eine Marktreife wird nicht vor 2010 erwartet.

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